Samstag, 16. Februar 2013

hi. ich bin der bela.


 bela im letzten sommer, als sein bein noch heile war.

 hallo, ich bin der bela.
co-blogger von spiegelklappern!

an mir bleibt immer alles  hängen. gekuschelt werden, mich fotografieren und mit postideen bequatschen lassen. furchtbar nervig. dabei krieg ich ja noch die wenigste aufmerksamkeit bei der ganzen sache! ich hab diana jetzt schon eingebläut, dass sie nicht mehr von ihren, sondern unseren lesern sprechen soll. ihr habt ja keine ahnung, was das für arbeit ist! tztz.
würde ich meine dosenöffnerin nicht so gut kennen, würde ich fast behaupten, ich sei der kater für die quote.

madame diana hat sich jetzt eingebildet, mit mir an der bloggerparade von CLLCT.net teilnehmen zu wollen, und deswegen sitze ich jetzt hier, tapse über die tastatur, und hoffe, dass etwas leserliches dabei rauskommt.

ich soll was über mich - sorry, uns - erzählen, hat sie gemeint.
hmm.

wo beginne ich?


ich bin letztes jahr hier eingezogen und kam aus dem tierheim, wo ich eigentlich schon immer gewohnt habe.
war etwas seltsam, weg von meinen ganzen kumpels, zu diesen zwei jungspunden, lizzy und rodrigo, zu kommen. hmm. gut, eigentlich bin ich genauso alt wie die beiden, aber sie sind so klein!

in der ersten nacht hab ich mir gleich mal das schienbein gebrochen, weil ich von der treppe geplumpst bin. gut, ich gebe zu, ich bin vielleicht ein bisschen tollpatschig.

danach habe ich mich aber recht gut eingewöhnt. ich habe die sonne auf der terrasse genossen, bin im garten rumgehüpft, und - das ist ganz, ganz wichtig - ich habe den besten freund meines lebens kennen gelernt.

oben: rod. unten: bela. rechts: ihr motto. (9gag.com)

rodrigo.
diana meinte, sie habe hier schon einmal extra über ihn geschrieben. sie liebt ihn immer noch, das weiß ich. schließlich war sie seine mami, hat sie gesagt! aber sie ist auch meine. hihi.

rod wurde schließlich, wie schon erwähnt, mein allerbester kumpel. fortan waren wir immer zu zweit unterwegs, haben gemeinsam unsere straße unsicher gemacht, sind gemeinsam in der sonne gelegen und haben uns gegenseitig bestens trainiertgekloppt.



diana beschrieb das ganz gerne als "männerfreundschaft". immerhin habe ich mir meinen wohlverdienten platz auf rodrigos blümchenkissen an der heizung erkämpft, jaha!

irgendwann... war rodrigo weg.
tot, so nannte das diana. ich habe lange nach ihm gesucht, im garten, im haus, in der ganzen straße. er war nicht zu finden, auch lizzy hat ihn seitdem nicht mehr gesehen. diana schien sehr traurig zu sein, deswegen folgte ich ihr nun auf schritt und tritt. mir war auch nicht ganz wohl dabei, ich wollte immer gesellschaft.

ich fühlte mich so allein, ohne ihn.



wahrscheinlich hätte er mich auch davon abgehalten, ohne zu gucken auf die straße zu laufen. dabei wurde ich nämlich angefahren. ich war eine woche lang beim tierarzt, weil mich zum glück eine frau gefunden hatte. diana hat mir erzählt, dass sie damals alle dachten, ich wäre weggelaufen oder auch tot.
das problem bei der ganzen geschichte war, dass ich mein vorderbein nicht mehr richtig bewegen konnte. "nervenschaden", so nannten die das.

das ist immer noch so.
deswegen darf ich jetzt auch nicht mehr alleine raus, weil sich diana sorgen macht, mir könne wieder etwas passieren. das macht mir aber relativ wenig aus. ich schlafe seit meinem unfall ohnehin sehr viel und bin etwas ruhiger geworden, warum auch immer. deshalb schätzen mich viele leute auch älter, als ich eigentlich bin! frechheit.


diana hat gesagt, ich soll noch ein paar meiner eigenheiten aufzählen, aber ich glaube, das kann sie besser...

deswegen gebe ich jetzt an dieser stelle an sie ab.

ihr dürft euch jetzt verneigen, liebe leser! gehabt euch wohl.

königlicher co-blogger bela


achja, der bela. ist ja nicht so, dass er eingebildet ist!


  • bela sabbert. immer. vor allem, wenn er sich wohlfühlt.
  • er hat extremen futterneid. deswegen muss er auch immer alleine essen. er isst immer, auch, wenn er eigentlich gerade mal keinen hunger hat.
  • ausserdem LIEBT er käse.
  • er "winkt" die ganze zeit mit seiner rechten vorderpfote, weil er sie nicht mehr richtig auf dem boden aufsetzen kann.
  • er sitzt an der tür, sobald er gehört hat, dass ich heimkomme, und begrüßt mich. 
  • sein maunzen ist weniger ein "miau", als ein "eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiauuuuuuuuuuuuuuuuuuu" oder "meeeeeaack"
  • er ist viel zu fett. 


außerdem: ich liebe ihn über alles.






in , with 5 comments

5 comments:

Leni hat gesagt…

oh bela sieht ja so niedlich aus.
das mit seinem bein tut mir echt leid...
<3

Bee- ola hat gesagt…

waaaah. oh mein gott is das süß mit dem converse hehe :)

Bee- ola hat gesagt…

achso was ich noch sagen bzw schreiben wollte.. hääättest du vlt Lust beim Best Blog Award mitzumachen, ich hab dich nominiert...:DD

http://violasplateau.blogspot.co.at/2013/02/b-b-blog-award-d.html

feuerblut hat gesagt…

So süß und so traurig, dein Text. Für ein Tier ist es genauso hart, einen Freund zu verlieren, wie für einen Menschen.
Nur leider denken immer noch zu viele Menschen, sie hätten die Gefühle gepachtet!
Ihr seid auf jeden Fall ein starkes Duo, Bela und du.

Norba hat gesagt…

ich finde deine Geschichte sehr rührend und mir geht sowas immer sehr nahe, wenn Katzen sterben, die wie eigene Familienmitglieder waren!
Dein Blog gefällt mir auch sehr gut *g*
lg Manu
http://norba215.blogspot.co.at/

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